Chronik



Die folgenden Zeilen geben nur einen kleinen Einblick in die Chronik, welche am Luftgewehrschießstand aufliegt und dort eingesehen werden kann.

 

 

Chronikauszug der Schützengilde Absam, Stand 2008

 

Geschichtlicher Rückblick:

Tirol hatte durch Jahrhunderte eine besondere Wehrverfassung, die sich insbesondere auf das von Kaiser Maximilian I. im Jahre 1511 erlassene so genannte Landlibell stützte. Eine der Bestimmungen war, dass die Tiroler nur zur Verteidigung ihres Landes aufgerufen waren und auf keinem Kriegschauplatz außerhalb des Lande eingesetzt werden durften. In welcher mannschaftlichen Stärke die Tiroler im Kriegsfall aufgeboten werden sollten, war durch die so genannten Zuzugsordnungen geregelt, Ursprünglich bestand die Bewaffnung aus Langspießen („Langspießer“), Hellebarden („Hellebardiere“), Musketen („Musketiere“) und Hackenbüchsen („Hackenschützen“). Mit der ‚Änderung der Kriegstechnik und dem Vordringen der Feuerwaffen blieben schließlich nur Mehr die Feuerwaffen Übrig. Zur Ausbildung und ständigen Übung gab es im ganzen Land Schießstände. 1738 erließ Kaiser Karl VI. erstmals eine „Ordnung für die gesamten Schießstände in Tirol“ Danach sollte in jedem Gericht mindestens ein Schießstand sein. Diese Ordnung hat zur Verbreitung des Scheibenschießens und des Schützenwesens wesentlich beigetragen.

 

Eine grundsätzliche Änderung des Tiroler Schützenwesens trat mit der Rückkehr Tirols nach der bayerischen Besetzung ( 1805 – 1814 ) ein. Denn die Bayern hatten die alte Tiroler Wehrverfassung abgeschafft und nach der Rückkehr zu Österreich dachte man auch hier nicht mehr daran, die se wieder einzuführen. Die Schießstände und das Schützenwesen blieben aber in alter Tradition bestehen, ohne dass dies eine gesetzliche Grundlage gehabt hätte. Zwar wollte der Tiroler Landtag im Jahre 1837, dass eine „Standschützenpflicht“ eingeführt würde, d. h. dass jeder Wehrpflichtige einer Schützengesellschaft beitreten hätte müssen, doch wurde dies von der Regierung in Wien abgelehnt. Stattdessen wurde 1839 staatlicherseits festegelegte, dass das Tiroler Schießstandwesen „aller militärischer Organisation und allem Zwang fremd bleiben und als ein volkstümliches Institut einfach die Elemente der Landesverteidigung vorbereiten“ sollte. Die 1945 erlassenen neue Schießstandsordnung legte fest, dass das „Schießstandwesen als ein gemeinnütziges, volkstümliches Institut“ zu betrachten sein und „unter dem Schutz der Staatsgewalt stehen solle“. Auch die 1874 erneuerte Schießstandordnung betonte, dass die Schützengesellschaften „ohne militärische Organisation die Elemente der Landesverteidigung im Allgemeinen vorbereiten und ausbilden und im Besonderen der Landsturmorganisation als Stütze dienen“ sollten. Erst die Schießstandordnung von 1913 ging einen Schritt weiter, in dem sie die Mitglieder der Bezirks- und Gemeindeschießstände als „landsturmpflichtige Körperschaften“ gezeichnete, die im Kriegsfall bei _Aufbietung des Landsturms als geschlossene Formation zur Verfügung der Heeresleitung stehen sollten. Dies erklärt sich aus der damaligen Gliederung des österreichisch-ungarischen Heeres. Es gab ein gemeinsames k. u. k. Heer, zu dem in Tirol vier Regimenter Kaiserjäger und eine Gebirgsartillerieregiment gehörten. Dann gab es in Österreich die Landwehr, zu der in Tirol zwei Regimenter Landesschützen (ab 1917 Kaiserschützen) und eine Division reitende Landesschützen gehörten. In Tirol gab es schließlich noch den Landsturm, dem alle tauglichen Männer im Alter von 19 – 42 Jahren angehörten, soweit sie sonst keinem anderen Truppenkörper  zugehörig waren. Diese Heeresgliederung bestand bis zu Ende des Ersten Weltkrieges.

In Tirol gab es den Landeshauptschießstand in Innsbruck, acht Hauptschießstände, die Bezirksschießstände und die Gemeindeschießstände. Der Bau und die Erhaltung war Aufgabe der Schützengesellschaften. Die Mitgliedschaft war freiwillig, wobei jedes Mitglied eine Mindestzahl an Schießübungen absolvieren musste. Seit 1895 brauchten sie deshalb nicht mehr and den Waffenübungen teilnehmen. Die Farben der Schützenfahnen waren Grün-Weiß, die Uniform bestand aus einem braunen Rock mit Hut und Adlerflaum. Das Gewehr trugen sie schief über die Achsel gelegt, den Kolben hoch nach rückwärts. Die Schützengesellschaften unterschieden sich grundsätzlich von den Schützenkompanien, die im 19. Jahrhundert gerne als „Parade- oder Schönwetterschützen“ bezeichnet wurden.

 

Chronik Schützengilde Absam:

Vor diesem historischen Hintergrund kam es Gründung der Absamer Schützengesellschaft. Sie ging auf eine Initiative des Benefiziaten Michael Fischler zurück. Dieser war gebürtiger Absamer, hatte 1843 die Priesterweihe erhalten und war 1850 Benefiziat in Absam geworden. Noch im selben Jahr wurde von ihm die Gründungsversammlung einberufen und beim Bognerwirt abgehalten. Bis zur ersten Vorstehung wurde ein geschäftsführender Ausschuss bestellt, welcher aus 8 Mann bestand:

  • Jakob Krüse (Spinnfabirks Verwalter)
  • Steinlechner Martin ( Tierarzt)
  • Laimgruber Josef (Salzberger)
  • Holzhammer Anton (Zimmermann)
  • Schindl Severin (Wirtssohn beim Bogner)
  • Laimgruber Franz (Bauernsohn beim Stampfer)
  • Sagmeister Alois (Müllermeister Flörl)
  • Holzhammer Josef (Hutmann)

Als erster offizieller Oberschützenmeister ist Josef Laimgruber im Jahre 1853 gewählt worden.

Der Hauptgrund dieser Gründung war der Bau eines Schießstandes um Freischießen durchführen zu können. Dieser wurde in den Jahren 1851-1853 beim Johannesweg, im nördlichen Ortsgebiet von Absam, gebaut.

Vorher gab es zwar auch Schießstände, welche jedoch aufgrund ihrer Sicherheitsmängel nicht mehr zulässig waren. Noch heute besteht ein Stück Feuermauer im nördlichen Melans.

Bei der Eröffnung am 27. September 1853 wurde ein Kaisergabenschießen zu Ehren Kaiser Franz Josefs abgehalten. Die Einweihung fand am 2. Oktober 1853 statt, wobei Pfarrer Johann Schmied den großen Festzug unter Begleitung der Musik durchs Dorf führte.

 

Da damals sowohl der Absamer Pfarrer und seine Benefiziat begeisterte Mitglieder der Schützengesellschaft waren, verwundert es nicht, dass bereits ab dem Jahr 1851 die Schützengesellschaft bei den Prozessionen am 17. Jänner (Erscheinungsfest des Muttergottesbildes) und 24. Juni (Einsetzungsfest des Muttergottesbildes) teilnahm. Dass das Pulver der Schützen aber aus Kirchengeld bezahlt wurde, erregte im Jahr 1854 schließlich das Missfallen der Behörden, die bemängelten, dass die „Gebarung aber kein Muster einer besonderen Wirtschaftlichkeit ist“.

 

Geschossen wurde damals bei den so genannten Schleckerserien (heute: Probeserien) auf selbst gemalte schwarz-weiße Holzscheiben, welche auf Holzpfähle befestigt waren. Bei besonderen Anlässen verwendete man färbige Scheiben, von denen sich einige bis zum heutigen Tag erhalten haben. Preise waren die seinerzeit sehr beliebten Geldpreise.
Eine „Schießeinlage“ kostete um das Jahr 1890 ungefähr 20 Kronen, wofür man sechs Schuss auf die Hauptscheibe und ca. 15 bis 20 Schuss auf die Schleckerscheibe abgeben durfte. Die Gewehre waren in der Regel Vorderlader, die Bleikugeln goss jeder Schütze selbst.

 

1856 hielten die Absamer „Scharfschützen“, wie sie sich selbst bezeichneten, erstmals ein Schützenkönigschießen und einen Jahrtag ab. Erster Schützenkönig war Pfarrer Laimgruber von Baumkirchen. Die erhaltenen Schießprotokolle von 1856 bis 1896 belegen eine rege Schießtätigkeit. Dass das Schießen in Absam sehr beliebt war, zeigt die große Anzahl der Schießscheiben, welche noch heute am Kleinkaliberstand aufgehängt sind. Ein besonderes Exemplar zeigt das gottlob glimpflich verlaufene Attentat auf Kaiser Franz Josef.

Ab 1891 wurde beim Schießstand, der 1888 von der Gemeinde in den Besitz der Schützengesellschaft überging, Matrikenbücher angelegt, in die jeder Schütze mit seinen Ergebnissen eingetragen wurde. 1885 war mit finanzieller Unterstützung des Staates die Schießentfernung von 150 auf 200 Schritt erhöht worden. 

 

Im Jahre 1886 wurde die erste Fahne der Schützengilde geweiht. Fahnenpatin war die Ebnerwirtin Benedikta Prantl. Diese Fahne wurde 1924 der damals neu gegründeten Speckbacher Schützenkompanie überlassen. 1898 wurde ein großes Gedenkschießen mit Kaisergaben zum 50jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef in Absam abgehalten. Am 8. Juni 1894 verstarb der Gründer der Schützengesellschaft und Initiator des Schießstandbaues, Pfarrer Michael Fischler.

 

In den Folgejahren wurden regelmäßig Umbauarbeiten beim Schießstand durchgeführt. Unter anderem wurde ein unterirdischer Gang für die „Zieler“, der die Treffer anzeigte, angelegt. Die Schießdistanz betrug 130 Meter. Im Jahre 1908 bekam die Schützengesellschaft die Konzession zur Ausgabe von Getränken und Essen. Erste bekannte Wirtin war Maria Poßmoser.

Der Erste Weltkrieg bedeutete für die Schützengesellschaft vorerst das Ende. Die ehemaligen Standschützen, die zuletzt Teil des Landsturmes waren, hatten nach 1918 ihre militärische Bedeutung völlig verloren. Sie entwickelten sich immer mehr in die Richtung der heutigen Sportschützen. Deshalb ist es verständlich, dass es erst im Jahre 1926 unter dem Oberschützenmeister Konrad Rödlach zur Wiederbelebung der Schützengesellschaft kam. Damals wurde auch der Vereinsname in „Schützengilde“ geändert.

 

Die Schützengilde als Heimat der Sportschützen blühte vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg auf. 1948 bis 1950 wurde der 50 Meter KK-Stand gebaut und zahlreiche Sanierungen des Schießstandes (sanitäre Einrichtungen) vorgenommen. Im Jahre 1952 wurde die erste Teilerauswertmaschine für Kleinkaliber gekauft. Mit dem Luftgewehr musste man sich immer in Gasthöfen wie Stamser, Kirchenwirt, Halltalerhof oder Bundesheerkaserne behelfen, da es keinen eigenen Stand dafür gab. Anlässlich der Landesmeisterschaften im Luftgewehr 1958 beim Kirchenwirt wurde eine „Laufscheibenanlage“ gekauft.

 

Im Jahre 1961 bekam die Schützengilde eine neue Fahne, die vom Ehrenmitglied Willi Swarovski gesponsert wurde. Fahnenpatin war dessen Tochter Maria Ebenbichler. Im selben Jahr wurde bei der Gildemeisterschaft eine Schützenkönigskette ausgeschossen, die aus Silbertalern und einem Golddukat in der Mitte besteht. Seit 1961 muss jeder Schützenkönig einen Silbertaler der Kette anfügen.

 

In den Jahren 1967 - 1969 wurde ein neuer KK Stand errichtet. Nach der Grundsteinlegung in der aufgelassenen Schottergrube beim Sportplatz und entsprechenden Verhandlungen mit Gemeinde und Waldbesitzer (Grundtausch) wurde 1968 nach den Plänen von Oberschützenmeister Mayr Michael und dessen Sohn Michael mit dem Bau begonnen. Deren persönlicher Einsatz sowie der Einsatz der Mitglieder und des Bundesheeres (Kurt Waldegger) und zahlreiche Spenden ermöglichten es, den neuen Kleinkaliberschießstand am 22. Juni 1969 mit einem großen Freischießen zu eröffnen. Die Anlage hatte zwölf automatische Stände mit Beleuchtung und war damals eine der Modernsten.

 

Um die „Wanderschaft“ der Sportschützen im Winter zu beenden wurde im Jahre 1972 im Jugendheim ein Luftgewehrschießstand eingerichtet. 1987 hatte die Gilde anlässlich des Umbaues der Hauptschule die Gelegenheit, im Luftschutzbunker einen modernen Luftgewehrschießstand einzurichten.

Die Eröffnung mit zwölf Ständen erfolgte am 17. Oktober 1987.

 

Eine Modernisierung fand im Jahre 2005 unter dem Oberschützenmeister Manfred Schafferer statt. Nach über 1100 freiwillig erbrachten Arbeitsstunden der Mitglieder konnte am 27. August acht vollelektronischen Standanlagen in Betrieb genommen werden. Diese werden im Winter auch beim Luftgewehrschießstand eingebaut, wodurch sie ganzjährig genutzt werden.

2006 wurden zwei weitere Stände gekauft. Finanziert wurde das Vorhaben durch eine Bausteinaktion, an welcher sich die Gemeinde Absam, das Land Tirol, der ASVÖ, sowie viele Firmen und Private beteiligten.


Die Schützengilde Absam hat sich immer zur Tradition gemacht, mit den Vereinen in der Gemeinde und anderen Gilde in kameradschaftlicher Weise zusammenzuarbeiten, bei Feierlichkeiten und Festtagen mit der Fahne auszurücken, den verstorbenen Mitgliedern die letzte Ehre zu erweisen, mit anderen Gilden sportliche Wettkämpfe abzuhalten, Freischießen zu veranstalten und damit die Kameradschaft und Freundschaft zu pflegen. 
Innerhalb der Gilde gehören alle Jahre das Rosenmontagschießen, das Luftgewehrschießen mit Gildemeisterschaft, der Vergleichkampf der Absamer Vereine, Geburtstags- Hochzeits- und Gedenkschießen und als Abschluss des Jahres die KK-Gildemeisterschaft mit Königskettenschießen zum festen Bestandteil. Aber auch beim Sportschießen stehen die Absamer Schießstände durch die modernste Technik hoch im Kurs. So werden im Sommer für die besten Tiroler Schützen Qualifikationen am KK Stand geschossen, sowie Bezirks- und zum Teil auch Landesmeisterschaften durchgeführt.

 

Die Oberschützenmeister seit 1850:

1850 – 1853 Jakob Krüse (Gründungsvorstand)

1853 – 1858 Josef Laimgruber

1858 – 1862 Michael Fischler

1862 – 1868 Martin Steinlechner (Tierarzt)

1868 – 1875 Anton Steinlechner

1875 – 1882 Jakob Krüse jun.

1882 – 1885 Ferdinand Zanger

1885 – 1887 Alois Wirtenberger

1887 – 1896 Josef Mayr

1896 – 1900 Alois Walch

1900 – 1904 Josef Bogner (Fabriksaufseher)

1904 – 1905 Franz Herzleier

1905 – 1909 Josef Laimgruber

1909 – 1914 Ferdinand Posch

1914 – 1926 keine Aufzeichnungen vorhanden

1926 – 1941 Konrad Rödlach (Schützenhauptmann)

1941 – 1967 Josef Schwanninger (Schützenhauptmann)

1967 – 1981 Michael Mayr sen. (Schützenhauptmann)

1981 – 1994 Anton Mayr (Konditor)

1994 – 2002 Ing. Johann Mayr jun.

ab 2002  Manfred Schafferer

 

Die Schützenkönige seit 1961:

1961 - Schwanninger Josef
1962 - Würtenberger Johann (Keil)
1963 - Dollinger Heinrich
1964 - Mayr Michael sen.
1965 - Mayr Anton
1966 - Mayr Anton
1967 - Felder Josef sen.
1968 - Kutzelnig Edi
1969 - Praster Helmut
1970 - Höpperger Romed
1971 - Mayr Toni
1972 - Mayr Michael jun.
1973 - Mayr Anton
1974 - Zanger Helmut
1975 - Mayr Michael sen.
1976 - Viehweider Alfons
1977 - Hauser Fritz
1978 - Viehweider Alfons
1979 - Mayr Christel
1980 - Zanger Helmut
1981 - Steinlechner Johann
1982 - Nalter Josef
1983 - Mayr Anton
1984 - Krainer Agnes
1985 - Krainer Agnes
1986 - Krainer Hans
1987 - Lechner Paul
1988 - Mayr Anton
1989 - Mayr Anton
1990 - Arbinger Manfred
1991 - Huber Hans
1992 - Mayr Hannes
1993 - Mayr Anton
1994 - Schwaiger Josef
1995 - Brüstle Armin
1996 - Brüstle Robert
1997 - Mayr Hannes
1998 - Troger Manfred
1999 - Laimgruber Michael
2000 - Triendl Werner
2001 - Eberharter Alfred
2002 - Waldner Romed
2003 - Schafferer Claudia
2004 - Triendl Werner
2005 - Heinrich Martin
2006 - Schafferer Claudia
2007 - Laimgruber Michael
2008 - Till Karin
2009 - Mayr Sabine
2010 - Laimgruber Sandra
2011 - Heinrich Martin (neue Königskette)
2012 - Ebster Petra
2013 - Laimgruber Michael
2014 - Brüstle Charlotte
2015 - Mayr Hannes
2016 - Kager Kurt
2017 - Federspiel Daniel







 

Die Ehrenmitglieder der Schützengilde Absam:

Ehrenmitglieder:            Jakob Krüse (Fabriksverwalter), Baron Siegmund Kripp,

Willi Swarovski, Anna Swarovski, Maria Ebenbichler-Swarovski (Fahnenpatin), Arthur Wechselberger (Bürgermeister),

Anna Scheidle, Alois Hell, Johann Felder (Maschinenbau),

Josef Felder sen. (Schmiedmeister), Paul Spöttl,

Josef Taschler (lanjähriger Fähnrich) 

Robert Köck (langjähriger Fahnenjunker)

Paul Spreitzer (langjähriger Schriftführer, 40 Jahre)


Ehrenoberschützenmeister: Josef Schwanninger, Michael Mayr sen. , Anton Mayr;


Ehrenschützenmeister:

Bertrand Scheidle, Alfons Viehweider, Josef Nalter, Johann Huber (Köll), Michael Mayr;

 

 

Vorstehungen der Schützengilde:

 

Bis zur ersten Vorstehung wurde ein geschäftsführender Ausschuss bestellt, welcher aus 8 Mann bestand (1850 – 1853):

  • Jakob Krüse (Spinnfabirks Verwalter)
  • Steinlechner Martin ( Tierarzt)
  • Laimgruber Josef (Salzberger)
  • Holzhammer Anton (Zimmermann)
  • Schindl Severin (Wirtssohn beim Bogner)
  • Laimgruber Franz (Bauernsohn beim Stampfer)
  • Sagmeister Alois (Müllermeister Flörl)
  • Holzhammer Josef (Hutmann)

 

Erste Vorstehung (gewählt 1853):

Oberschützenmeister Josef Laimgruber

Unterschützenmeister Martin Steinlechner

Schützenräte:   Michael Fischler

                                   Jakob Krüse

                                   Anton Holzhammer

                                   Severin Schindl

 

1858 bis 1862

Oberschützenmeister Michael Fischler

Unterschützenmeister Jakob Krüse

Schriftführer Josef Laimgruber

Schützenräte:   Martin Steinlechner

Josef Weber

Johann Walch

 

1862 bis 1868

Oberschützenmeister Martin Steinlechner

Unterschützenmeister Anton Steinlechner

 

1868 bis 1874

Oberschützenmeister Anton Steinlechner

Unterschützenmeister Severin Schindl

Schriftführer Josef Laimgruber

Schützenräte:   Jakob Krüse

Martin Steinlechner

Michael Fischler

 

1875 bis 1882

Oberschützenmeister Jakob Krüse

Unterschützenmeister Ignaz Mader

Schriftführer Johann Radgeber und Franz Zanger

 

1882 bis 1885

Oberschützenmeister Ferdinand Zanger

  1. Schriftführer Josef Steinlechner
  2. Schriftführer Josef Stocker

 

Da im Jahre 1884 keine Vorstandsmeldung bei der Behörde abgegeben wurde, ist die Vorstehung laut Dekret der Landesleitung aufgelöst worden.

 

 

 

 

1885 bis 1887

Neugründung der Schützengesellschaft unter der Aufsicht des Gemeindevorstehers Alois Spöttl:

Oberschützenmeister Alois Wirtenberger

Unterschützenmeister Josef Moser

Schriftführer Johann Wirtenberger und Johann Gstreintaler

 

1887 bis 1893

Oberschützenmeister Josef Mayr

  1. Schriftführer Michael Mair

 

1893 bis 1896

Oberschützenmeister Josef Mayr

Unterschützenmeister Franz Laimgruber

Schriftführer Josef Würtenberger und Josef Stocker

 

1896 bis 1900

Oberschützenmeister Alois Walch

Unterschützenmeister Johann Holzhammer

 

1900 bis 1904

Oberschützenmeister Josef Bogner (Fabriksvorsteher)

Unterschützenmeister  Josef Moser

 

1904 bis 1905

Oberschützenmeister Josef Laimgruber

 

1905 bis 1909

Oberschützenmeister: Franz Herzleier

Unterschützenmeister: Josef Bogner

Schriftführer: Karl Würtenberger und Josef Moser (Müllermeister)

 

1909 bis 1912

Oberschützenmeister: Ferdinand Posch

Unterschützenmeister: Fritz Krüse

Schriftführer: Franz Herzleier und Josef Mayr

 

1912 bis 1914

Oberschützenmeister: Ferdinand Posch

Unterschützenmeister: Konrad Rödlach

Schriftführer: Josef Mayr und Franz Herzleier

 

1914

Oberschützenmeister: Ferdinand Posch

1. Unterschützenmeister: Konrad Rödlach

2. Unterschützenmeister: Fritz Krüse

Schriftführer: Michael und Max Poßmoser,

Schützenrat: Franz Laimgruber

 

Danach fehlen bis 1926 alle Aufzeichnungen

 

1926 bis 1941

Oberschützenmeister: Konrad Rödlach

 

1941 bis 1967

Oberschützenmeister: Josef Schwanninger

1. Schützenmeister: Michael Mayr

 

1967 bis 1971

Oberschützenmeister: Michael Mayr (Zimmerermeister)

  1. Schützenmeister: Fritz Hauser
  2. Schützenmeister: Heinrich Dollinger

Kassier:                       Josef Nalter

Stellvertreter:                 Anton Sponring

Schriftführer:                 Anton Mayr

Stellvertreter:                 Christl Mayr

Schützenräte:               Ing. Josef Felder

                                   Johann Huber (Köll)

                                   Helmut Praster

                                   Wilfried Vettori

1971 bis 1975

Oberschützenmeister: Michael Mayr (Zimmerermeister)

1.  Schützenmeister: Fritz Hauser

  1. Schützenmeister: Heinrich Dollinger

Kassier:                       Josef Nalter

Stellvertreter:                 Anton Sponring

Schriftführer:                 Romed Höpperger

Stellvertreter:                 Anton Mayr

Schützenräte:               Ing. Josef Felder

                                   Johann Huber (Köll)

                                   Helmut Praster

                                   Wilfried Vettori

 

1975 bis 1978

Oberschützenmeister: Michael Mayr (Zimmerermeister)

  1. Schützenmeister: Fritz Hauser
  2. Schützenmeister: Heinrich Dollinger

Kassier:                       Josef Nalter

Stellvertreter:                 Anton Sponring

Schriftführer:                 Paul Spreitzer

Stellvertreter:                 Christl Mayr

Schützenräte:               Ing. Josef Felder

                                   Johann Huber (Köll)

                                   Helmut Praster

                                   Wilfried Vettori

 

1978 bis 1981

Oberschützenmeister: Michael Mayr sen.

  1. Schützenmeister: Johann Huber
  2. Schützenmeister: Romed Höpperger

 

1981 bis 1990

Oberschützenmeister: Anton Mayr

  1. Schützenmeister: Alfons Viehweider
  2. Schützenmeister: Josef Nalter

 

1990 bis 1993

Oberschützenmeister: Anton Mayr

1.        Schützenmeister: Alfons Viehweider

2.        Schützenmeister: Josef Einkemmer

 

1993 bis 1994

Oberschützenmeister: Anton Mayr

  1. Schützenmeister: Michael Mayr
  2. Schützenmeister: Josef Einkemmer

 

1994 bis 1996

Oberschützenmeister: Hannes Mayr

  1. Schützenmeister: Michael Mayr
  2. Schützenmeister: Josef Einkemmer

 

1996 bis 2002

Oberschützenmeister: Hannes Mayr

  1. Schützenmeister: Michael Mayr
  2. Schützenmeister: Johann Huber

 

2002 bis 2005

Oberschützenmeister: Manfred Schafferer

  1. Schützenmeister: Michael Mayr
  2. Schützenmeister: Hannes Mayr

 

2005 bis 2008

Oberschützenmeister: Manfred Schafferer

  1. Schützenmeister: Kurt Kager
  2. Schützenmeister: Hannes Mayr

Schriftführer:                 Paul Spreitzer

Stellvertreter:                 Hannes Mayr

Kassier:                       Angelika Troger

Stellvertreter:                 Charlotte Brüstle

Schützenräte:               Robert Brüstle

                                   Robert Köck

                                   Alfred Eberharter

                                   Benno Pohl

                                   Manfred Troger

                                   Josef Taschler

                                   Michael Mayr (Chronist)

                                   Christoph Wirtenberger

 

2008 bis 2011

Oberschützenmeister: Manfred Schafferer

  1. Schützenmeister: Kurt Kager
  2. Schützenmeister: Hannes Mayr

Schriftführer:                 Paul Spreitzer

Stellvertreter:                Hannes Mayr

Kassier:                       Martin Heinrich

Stellvertreter:                Karin Till

Schützenräte:               Robert Brüstle (bis 2010)

                                   Friedrich Gruber

                                   Robert Köck

                                   Hermann Mair

                                   Benno Pohl

                                   Manfred Troger

                                   Michael Mayr (Chronist)

                                   Christoph Wirtenberger

                                   Stefan Federspiel (Heimwart seit 2010)


2011 bis 2014

Oberschützenmeister: Manfred Schafferer

  1. Schützenmeister: Kurt Kager
  2. Schützenmeister: Hannes Mayr

Schriftführer:                 Paul Spreitzer

Stellvertreter:                Hannes Mayr

Kassier:                       Martin Heinrich

Stellvertreter:                Karin Till

Schützenräte:               Stephan Federspiel

                                   Friedrich Gruber

                                   Robert Köck

                                   Hermann Mair

                                   Benno Pohl

                                   Manfred Troger

                                   Michael Mayr (Chronist)

                                   Christoph Wirtenberger

                                  


2014 bis 2017

Oberschützenmeister: Manfred Schafferer

  1. Schützenmeister: Kurt Kager
  2. Schützenmeister: Hannes Mayr

Schriftführer:                 Christina Till

Stellvertreter:                Hannes Mayr

Kassier:                       Karin Feichtner

Stellvertreter:                Petra Ebster

Schützenräte:               Stephan Federspiel

                                   Friedrich Gruber

                                   Wolfgang Isser

                                   Benno Pohl

                                   Manfred Troger

                                   Michael Mayr (Chronist)

                                   Christoph Wirtenberger